Ein guter Rat ist nicht teuer


Die richtige Motorsäge für Haus und Garten

Für den Garten und verschiedene Arbeiten rund ums Haus eignen sich vor allem kleinere Motorsägen-Modelle. Das Aufarbeiten von kleineren Bäumen, Brennholz ablängen, Pflegeschnitte sowie handwerkliche Sägearbeiten und Do-it-yourself-Projekte gehen mit kleineren STIHL-Motorsägen leicht von der Hand.

Wer sich auf die Kettensägen-Arbeiten im Eigenheim freut, sollte vorab ein paar Expertentipps beachten:

Unbedingt Schutzbekleidung tragen: Bei Arbeiten mit einer Kettensäge sollten Sie Schnittschutzhosen und Gesichtsschutz tragen. Bei kleineren Sägearbeiten reichen auch Schutzbrillen aus. Abhängig von der Gerätelautstärke ist ebenfalls ein Gehörschutz empfehlenswert. Feste Handschuhe sorgen für Schutz und verringern die Abrutschgefahr. Schnittschutzschuhe mit griffiger Sohle sorgen für einen sicheren Stand. Experten empfehlen vor der Arbeit mit Ihrem Motorsägen-Modell: informieren Sie sich ausführlich über die passende Schutzkleidung. Denn Ihre Sicherheit ist höchste Priorität.
Sicheres Arbeiten: Um das Zurückschlagen der Säge zu vermeiden, sollten Sie nicht mit der Spitze der Führungsschiene ins Holz schneiden. STIHL hat den QuickStop eingebaut. Durch das Betätigen des vorderen Handschutzes wird die Kettenbremse manuell eingelegt und die Sägekette blockiert. Die Kette kommt somit sorfort zum Stillstand. Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser. Ein Kettensägenlehrgang ist immer empfehlenswert!
Säge schneiden lassen, nicht drücken: Die Säge nicht ins Holz drücken, die Sägekette zieht sich von alleine ins Holz.
Auf die Pflege kommt es an: Damit Sie lange etwas von der Leistung Ihrer Motorsäge haben, sollten Sie regelmäßig Wartungsarbeiten durchführen. Staub und Schmutz entfernen Sie mit einem feuchten Tuch. Die Öleintrittsbohrung (1), die Schienennut (2) und der Umlenkstern (3) an der Führungsschiene sollten regelmäßig gesäubert werden, damit die Schneidgarnitur stets ausreichend mit Öl versorgt wird.


Nicht ohne Kettenschmierung arbeiten: Damit die Arbeit leicht von der Hand geht, muss die Sägekette gut geschmiert sein. Füllen Sie also nach Bedarf Kettenöl auf, um ein Verschleiß der Kette und Führungsschiene zu vermeiden.
Kette schärfen: Wenn sich die Sägekette nicht mehr von allein ins Holz zieht, statt grober Späne feines Sägemehl erzeugt, Rauchentwicklung auftritt, die Motorsäge rattert, hüpft und schief sägt, dann sind es Anzeichen einer stumpfen Sägekette. Das Schärfen Ihrer Sägekette können wir zeitnah erledigen.
Motorsäge richtig lagern: Vor einer längeren Einlagerung sollten Sie die Säge gründlich reinigen. Optimal ist das Abnehmen der Kette und Führungsschiene. Eine kühle und trockene Lagerung ist optimal. Bei Akku-Geräten den Akku herausnehmen. So ist eine längere Haltbarkeit garantiert. Bei Benzin- Motorsägen sollten der Kraftsstofftank und der Vergaser leergefahren sein.


Brennholz machen - der richtige Umgang mit der Motorsäge und der Holzverarbeitung

Die kalte Jahreszeit kommt, der Ofen will beheizt werden - es wird Zeit Bäume zu fällen! Aber auch Kleingehölze und Pflegeschnitte im Garten kann man sehr gut und sicher mit den kleineren Motorsägen-Modellen von STIHL bearbeiten.
Mit dem Arbeiten von Motorsägen empfehlen wir einen Kettensägenlehrgang. Hier wird der sichere Umgang und das korrekte Fällen von Bäumen gelehrt. Denn Ihre Sicherheit geht vor! Doch bevor es heißt: "ran an die Arbeit", sollte man Verschiedenes beachten. Wir geben Ihnen einige Tipps für Ihr do-it-yourself- Projekt mit der Motorsäge.

Schutzkleidung:
Wichtig ist die Schutzkleidung - Hosen und Schuhe mit Schnittschutz, rutschsichere Handschuhe und ein Helm mit Gehörschutz und Visier. In der Betriebsanleitung können Sie nachlesen, welche Schutzkleidung Sie bei Ihrem Motorsägen-Model tragen sollten. Optimal wäre ein griffbereites Erste-Hilfe-Set sowie ein Telefon um schnelle Hilfe zu holen.

Höchste Priorität - sicheres Arbeiten:
Um das Zurückschlagen der Motorsäge zu vermeiden, sollten Sie keinesfalls mit Spitze der Führungsschiene ins Holz schneiden. In den Motorsägen-Modellen von STIHL ist ein QuickStopp eingebaut, der die Sägekette in einem Bruchteil von einer Sekunde stoppt. Prüfen Sie vor dem Sägen, ob die Sägekette korrekt gespannt ist, die Sägezähne geschärft sind und genügend Benzin im Tank vorhanden ist.

Immer auf Nummer sicher:
Der Gefahrenbereich um den fallenden Baum beträgt mindestens die doppelte Baumlänge, niemals in dem Bereich aufhalten. Fällt der Baum, sollte man sich 45°- Winkel vom Baum zurückbewegen.
Da kein Baum schnurgerade wächst, am Hang steht oder die Baumkrone einseitig Übergewicht trägt, sollte man dies beim Fällen einkalkulieren. Der Bereich, in dem Baum fallen wird, sollte man vorab untersuchen, um Nachbarbäume mit dem Baumfall nicht zu gefährden.

Richtiger Schnitt:
Setzen Sie den richtigen Schnitt für den Fällkerb an. Nur so kann der Baum kontrolliert fallen. Hilfsmittel wie der STIHL 2in1-Laser sind sehr nützlich und komfortabel. Wie man den optimalen Fällkerb setzt, können Sie im Kettensägenlehrgang lernen.

Vom Baum zum Brennholz:
Liegt der Baum, sollten Sie ihn zuerst entasten. Markieren Sie sich die Schnittstellen, wo Sie den Stamm durchsägen wollen. Achten Sie beim Zersägen des Stammes auf die Spannung. Um Gefahren zu vermeiden, sollten Sie je nach Druck- und Zugseite den Stamm ansägen. Haben Sie den Stamm zersägt, geht es nun ans Kleinholz. Solange es noch frisch ist, sollten Sie es zu Brennholz verarbeiten, entweder klassisch mit der Spaltaxt oder mit einem elektrischen Holzspalter. Das richtige Werkzeug bietet STIHL an (übrigens: ein umfangreiches STIHL-Sortiment finden Sie in unserem Laden).

Die optimale Lagerung ist regengeschützt und vor Schimmelbefall gut durchlüftet. Gutes Brennholz sollte ca. 3 Jahre trocknen.

Dieses kleine Motorsägen-Einmaleins dient lediglich als Einstieg. Höchste Priorität hat natürlich ein fachkundiger Kettensägenlehrgang. Denn nur so können Sie sicher mit der Holzverabeitung beginnen!


Winterschlaf für Ihren Rasenmäher

Wenn Sie einige Tipps beherzigen, können Sie den Rasenmäher optimal während der kalten Jahreszeit aufbewahren um zum Frühjahr wieder zu Höchstform auflaufen zu können.

Kein Restsprit: Der Tank sollte auf jeden Fall während der Winterzeit geleert werden, denn der restliche Treibstoff verliert über den Winter Zündflüssigkeit und kann im Frühjahr zu Startprobleme führen. Sollte beim letzten Mäheinsatz noch Treibstoff im Tank befinden, empfiehlt sich im Leergang den rasenmäher so lange laufen zu lassen, bis der Rasenmähermotor von selbst ausgeht.
Ölstand kontrollieren: Auch im Winter muss der Ölstand stimmen. Das Gerät sollte sich über die längere Einlagerungszeit in einem ordentlichen Betriebszustand befinden. Wenn vonnöten, sollte ein Ölwechsel durchgeführt werden. Dies kann unterstützend unsere Fachwerkstatt für Gartentechnik vornehmen. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin. Halten Sie sich an die Gebrauchsanleitung und benutzen Sie das empfohlene Markenöl.
Gründliche Säuberung: Eine gründliche Reinigung Ihres Gerätes ist vor der Einlagerung wichtig. Grasreste im Gehäuse entfernen Sie mit einem Holz- oder Kunststoffspatel. Rasenreste im Auspuffbereich und in den Kühlrippen bitte ebenfalls entfernen. Ihren Rasenmäher können Sie mit Bürste und Wasser von Schmutz befreien. Sollten Sie den Gartenschlauch anwenden, so achten Sie darauf, dass kein direkter Wasserstrahl auf Lager, Dichtungen und Motorteile gerichtet wird. Dies kann zu Beschädigungen des gerätes führen. Wenn Sie die Unterseite Ihres Gerätes reinigen wollen, achten Sie darauf, den Rasenmäher nach hinten zu kippen, sodass die Zündkerze nach oben ragt. Seitliches Kippen kann dazu führen, dass Öl in Luftfilter und Auspuff gelangen kann - das verursacht einen größeren Schaden.
Letzter Check: Das Mähmesser soll im Frühjahr natürlich den ersten Einsatz nicht verpassen. Also achten Sie auf ein intaktes Mähmesser. Sollte es Risse und andere Beschädigungen vorweisen, dann lassen Sie es sich von unseren Fachmännern austauschen. Das Schärfen und Auswuchten der Mähmesser ist empfehlenswert, unser Fachpersonal ist Ihnen gerne behilflich. Eine Empfehlung vom Hersteller: Regelmäßiges Schleifen und Auswuchten der Mähmesser verlängert die Lebensdauer des Mähwerkes und erzielt eine optimale Mähleistung.
Bester Lagerort: Nach den Wartungsarbeiten lagern Sie Ihren Rasenmäher optimal abgedeckt und staubfrei in einem trockenen Raum. Rasenmäher mit Starterbatterie unbedingt frostfrei aufbewahren.
Kindersicher aufbewahren: Auch wenn das Gerät nicht in Betrieb ist, sollte es für Kinder unzulänglich aufbewahrt werden.

Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin für Wartungsarbeiten an ihrem Rasenmäher. Denn eine optimal Einlagerung über die Wintermonate sorgt für langlebige Gartenfreude.

Denken Sie daran, dass Sie Ihren Robotermäher ebenfalls » winterfest machen. Eine Winter-Inspektion ist empfehlenswert.